»What are you scared of? Nothing good has ever come from fear.«
In dem Anime Kids on the Slope (Sakamichi no Apollon) von Shinichirou Watanabe (bekannt für Cowboy Bebop), aus dem Jahre 2012 geht es um drei Oberschüler, die sich durch Zufall kennenlernen und ihre Begeisterung zur Musik (vor allem dem Jazz) teilen.
Der Anime bedient das Slice of Life und Musik Genres und ist hier ganz klar auf heranwachsende Jugendliche zugeschnitten.
Der Anime adaptiert die gleichnamige Manga Vorlage von Yuki Kodama, aus dem Jahre 2007. An der Stelle muss man jedoch erwähnen, dass der Manga noch einen zusätzlichen Band beinhaltet, der neben einigen Nebengeschichten auch ein Epilog bietet.
Die Handlung setzt zu Beginn des Sommers im Jahre 1966 an. Der Zuschauer lernt den Oberschüler Kaoru Nishimi kennen, der mitten im Jahr die Schule wechselt. Dort angekommen und erst als Außenseiter deklariert, lernt er am ersten Tag den Schläger Sentaro Kawabuchi kennen. Eigentlich können die beiden Jungen sich zu Anfang noch nicht ausstehen, jedoch merken sie bald, dass sie eine große Gemeinsamkeit haben: Ihre Liebe zur Musik.
Zusammen mit Sentaro’s Kindheitsfreundin Ritsuko Mukae treffen sie sich ab sofort regelmäßig im Keller von Ristuko’s Vater, um dort zu spielen (Kaoru = Klavier & Sentaro = Schlagzeug).
Watanabe schafft es nicht nur die Leidenschaft der Jugendlichen perfekt darzustellen, sondern verleiht so auch jeder einzelnen Episode (der insgesamt zwölfteiligen Serie) einen bekannten Jazz Titel (wie auch schon in Cowboy Bebop).
Neben der ganzen Passion zur Musik, haben die Protagonisten aber auch, mit ihren ganz eigenen Problemen als Jugendliche zu kämpfen. Kaoru fragt sich im Laufe der Handlung, ob er und Ritsuko vielleicht mehr sind, als nur platonische Freunde. Auf der anderen Seite versucht Sentaro sich der Konfrontation mit seinem Vater zu entziehen, der ihn und seine Geschwister vor vielen Jahren verlassen hat.
Und dies, sind nur die Probleme, von drei der vielfältigen Figuren in dieser Geschichte. Der Cast muss sich nämlich nicht vor anderen wundervollen Vertretern dieses Genres, wie zum Beispiel Free, Clannad oder Barakamon verstecken.
Die Synchronsprecher machen ebenfalls einen guten Job und stecken viel Leben in ihre Rollen, sodass die Hauptakteure einen sofort sympathisch erscheinen.
Für den OST war Youko Kanno verantwortlich, die auch schon den Soundtrack für Hochkaräter wie Ghost in the Shell, Space Dandy und Cowboy Bebop beigesteuert hat.
Für mich war der Anime eine gänzliche Bereicherung und kann diesen euch sofort ans Herz legen, soweit ihr Fan von Slice of Life und Musik seid und euch für diese begeistern könnt!
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