Handlung/Geschichte:
The Eminence in Shadow erzählt die Geschichte von Cid Kagenou, einem jungen Mann, der davon träumt, ein die Namensgebende Eminenz im Schatten zu werden. Diese Eminenz wird auch als Shadowbroker bezeichnet.
Diese sogenannten „Shadowbrokers“ agieren unauffällig unter den Menschen und bleiben so unbemerkt.
In Wahrheit ziehen sie hinter den Kulissen aber die Fäden und kontrollieren so nahezu alles. Cid möchte auch unbedingt einer dieser „Shadowbroker“ werden also trainiert er jede Nacht im Geheimen und bereitet sich auf seinen späteren Aufstieg an die Macht vor.
Sein Schicksal meint es jedoch nicht gut mit ihm und so stirbt er bei einem Verkehrsunfall.
Als er in einer anderen Welt aufwacht und sich plötzlich an der Spitze einer tatsächlichen Geheimorganisation befindet, die im Schatten gegen das Böse kämpft, hat er endlich die Chance, all seine Wahnvorstellungen zu verwirklichen!
Der erste Band erzählt hierbei die harte Arbeit von Cid und wie er seine Fähigkeiten verbessert, seine neue Schwester befreit und dabei versucht seine Identität vor anderen geheim zu halten.
Inhalt:
Anfang hatte ich meine Probleme mit dem Auftakt der Geschichte und habe relativ schnell den Manga wieder zur Seite gelegt. Irgendwie kam keine wirkliche Verbindung auf. Mir dauerte das ganze Vorgeplänkel einfach zu lange.
Als ich aber vor wenigen Tagen mich mehr oder weniger zwang den Manga weiter zu lesen, löste sich der Knoten und ich hatte meinen Spaß damit. Der Manga bietet nämlich grundsätzlich eine interessante Prämisse, die den Leser fesseln kann.
Die Idee, dass der Held der Geschichte kein typischer Held sein möchte und lieber aus den Schatten heraus agiert, ohne tatsächlich kämpfen zu müssen, ist originell und so mir noch nicht unter die Augen gekommen.
Der erste Band setzt hierbei die Geschichte gut auf und etabliert die Charaktere, welche in der Serie eine Rolle spielen werden.
__Figuren:_
Der erste Band von The Eminence in Shadow macht es bezogen auf die Nebencharaktere es leider nicht leicht diese zu beurteilen, da diese innerhalb des ersten Bandes lediglich oberflächlich behandelt werden und nicht näher aufgezeigt werden.
Dies unterschiedet sich aber beim Hauptprotagonisten Cid. Dieser wird als sehr klug, einfallsreich und hartnäckig dargestellt, dessen Entschlossenheit bewundernswert ist.
Dadurch ist der Charakter insgesamt interessant gehalten, was es dem Leser leicht macht, sich mit ihm zu identifizieren.
Darstellung:
Die Zeichnungen des The Eminence in Shadow-Manga sind ausführlich und stellenweise sehr detailliert gestaltet und daher schön anzusehen.
Dabei sind die Charakterdesigns einzigartig gehalten, wenngleich gewissen Rassenklischees, wie zum Beispiel die Attraktive Elfe, auch in diesem Werk Einzug gehalten haben. Dies macht allerdings bei einem Fantasy-Werk, wo man solche Klischees nur allzu gern sieht, nur realistischer.
Jeder Charakter hat hierbei seine eigene individuelle Persönlichkeit, welche sich in seinem Aussehen widerspiegelt.
Die Panels sind so platziert, dass der Leser keine Probleme, hat der Geschichte zu folgen.
Abseits davon, sind auch die Action-Szenen so choreografiert, dass hier eine aufregende Leseerfahrung geboten wird.
Writing
Der Autor schafft es, die Geschichte auf eine Weise zu erzählen, die den Leser fesselt, sofern man sich auf den Stil einlässt und eventuelle Leseblockaden hinter sich bringt, was dazu führt, dass der Leser den Band nicht mehr weglegen möchte.
Die Dialoge an sich, sind so geschrieben, dass jeder der Charaktere durch seinen Sprachgebrauch eine eigene Stimme erhält.
Dabei wurde sich bei der Übersetzung ins Englische viel Mühe gegeben, dies merkt man auch daran, dass sich keine Verwirrung oder Unklarheiten in der Handlung ergeben.
Fazit:
The Eminence in Shadow Vol. 1 ist ein großartiger erster Band, der eine einzigartige Prämisse und interessante Charaktere präsentiert und den Grundpfeiler, einer, sollte der Erzählstil so bleiben, spannenden Geschichte bietet.
Dass die Zeichnungen dazu noch detailliert sind, ist ein weitere Pluspunkt.
Wenn du Manga magst, die Action und eine interessante Prämisse haben, solltest du The Eminence in Shadow auf jeden Fall ausprobieren.
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